Schaffung von Lebensraum für wärmeliebende Tiere und
Pflanzen im Arlesheimer Wald
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Mit der Auflichtung der Baumbestände in Steinbrüchen, auf
Felskuppen und Graten, werden licht- und wärmeliebende Arten gefördert. Es
werden stark schattende Arten (z.B. Buchen), zugunsten der Lichtholzarten,
wie Flaumeichen, Speierling, Elsbeere, Mehlbeere und Waldföhre entfernt. Die
Vernetzung dieser wertvollen Lebensräume ist von grosser Wichtigkeit. Das
1973 geschaffene Leitbild zur Pflege des Arlesheimer Waldes zeigte damals die
teilweise noch vorhanden Artenvielfalt auf. |
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Unser seit 1998 laufendes Projekt zur Förderung licht- und
wärmeliebender Arten möchten wir detailliert vorstellen. Dank der
Unterstützung durch die Walder-Bachmann-Stiftung und der Einwohnergemeinde
Arlesheim, können wir dieses Projekt in ca. 2 Jahren abschliessen. In einer
zweiten Phase ist aufgrund des im Jahre 2000 geschaffenen Leitbildes
Naturschutz für die Gemeinde Arlesheim, eine Erweiterung dieser wertvollen
Standorte geplant. Das Projekt 98 umfasst rund 6.50 ha Wald, der auf den
markanten Felskuppen und Graten im Arlesheimer Wald stockt. Nach div. Untersuchungen
über den Istzustand dieser Standorte ...
soll nach Abschluss der Lichtungsarbeiten die Entwicklung von Flora
und Fauna untersucht werden. |
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Grund: |
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Durch
die zunehmend dichter werdenden Wälder auf den Felskuppen in Arlesheim,
verlieren wärmeliebende Tiere und Pflanzen immer mehr an Lebensraum. Durch
gezielte Lichtungsschläge soll dieser Entwicklung Einhalt geboten werden. |
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Erste Massnahmen und Folgeeingriffe: |
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Erstmals
wurde im Winter 1997/98 am Hornikopf eine solche Massnahme ausgeführt, um den
Lebensraum für licht- und wärmeliebende Arten zu verbessern. (Der Arlesheimer
Wald war vor Jahrzehnten reich an Reptilien [H. Schweizer, Leitbild
Arlesheimer Wald 1973].) |
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Die
gefällten Bäume wurden zu Handlasten zersägt, es erfolgte keine Holznutzung.
Das liegende Holz wurde am Naturschutztag vom 24. Okt. 1998 auf Haufen
deponiert. Mit diesen Massnahmen haben wir in Arlesheim den ersten Schritt
zur Verbesserung getan. Eine Fläche reicht jedoch für die an diesen
speziellen Orten gedeihenden Pflanzen und Tiere nicht aus. Über den ganzen
Arlesheimer Wald sind ähnliche Standorte gemäss Pflegepläne Wald auf die
gleiche Art zu pflegen. Damit kann innerhalb dieser Biotope ein Austausch
unter den spezialisierten Arten stattfinden. Inzucht wird verhindert und es
können überlebensfähige Populationen heranwachsen. |
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Nachdem
sich die Bürgergemeinde als grösster Waldeigentümer gegenüber dem Projekt
positiv geäussert hatte, konnte mit der Pflegeplanung der diversen Gebiete
von insgesamt rund 650 a, in obigem Sinn begonnen werden. Bis und mit letztem
Winter konnten wir rund 75% des 1998er Projektes realisieren. |
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Finanzierung: |
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Die
Bürgergemeinde als grösster Waldeigentümer äussere sich zwar positiv gegenüber
dem Projekt, war jedoch nicht in der Lage die anfallenden Kosten zu
übernehmen. Anlässlich des Behördenwaldgangs vom 22. August 1998 wurde der
Gemeinderat von Arlesheim über das Vorhaben orientiert. Die Behörden standen
dem Vorhaben wohlwollend gegenüber und sicherten eine Kostenbeteiligung zu.
Verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten wurden gerechnet. Schlussendlich
entschloss man sich für die kombinierte Variante. D.h. sämtliche Facharbeiten
werden an Unternehmer vergeben und die Aufräumungsarbeiten sollen in
Fronarbeit geleistet werden. Die Kosten der Unternehmerleistungen sind dank
dem finanziellen Beitrag der Wälder-Bachmann Stiftung und der
Einwohnergemeinde Arlesheim gedeckt. |
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