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liebe Gäste

 

 

Blagoevgrad, Bulgarien

 

 

2LM - 11D

 

 

04.05 - 13.05.2007

 

 

 

 

 

Programm 05.05 - 12.05

 

Reise-Tagebuch der Klasse 2 LM

 

à Foto-Galerie

à Karte

à Besuch der bulgarischen Klasse 10 D in der Schweiz (27. 8. – 4. 9. 2007)                             

ß Klasse LM

 

 

 

Samstag (05. Mai):

 

 

 

Treffpunkt: 13.00h – Gerichtsgebäude Marschroute

 

 

 

  • Stadtpark

 

 

 

  • die Amerikanische Universität

 

 

 

  • das Theater

 

 

 

  • das Rathaus

 

 

 

  • die Post

 

 

 

  • die Oper

 

 

 

  • das Stadtviertel "Waroscha"

 

 

 

  • Park "Bachinowo"

 

 

 

  • 20:00h – Bar "Elektra", Stadtviertel Elenovo

 

 

 

 

 

 

 

Blagoewgrad (88 000 Einwohner)

 

 

 

Blagoewgrad liegt am Fuße des Rilagebirges zu beiden Ufern der Bistriza, 101 km südlich von Sofia an der Eisenbahnlinie Sofia – Blagoewgrad – Kulata – Saloniki (Griechenland). Über die Stadt führt die Fernverkehrsstraße Sofia – Saloniki. Eine gute Asphaltstraße verbindet Blagoewgrad mit Delcevo, Mazedonien.

 

 

 

An der Stelle der heutigen Stadt existierte um die warme Mineralquelle herum eine thrakische Siedlung.  Während der osmanischen Fremdherrschaft war die Stadt eine wichtige Festung, genannt Gorna Dschumaja (Obermarkt). Nach der Befreiung Bulgariens vom osmanischen Joch im Jahre 1878 gehörte sie weiterhin zur Türkei. Erst während des ersten Balkankrieges (1912) wurde sie befreit und wieder dem Land eingegliedert.

 

 

 

Blagoewgrad ist ein Wissenschafts- und Kulturzentrum. Hier gibt es Südwest-Universität "Neofit Rilski", ein Schauspielhaus und ein Rundfunk- und Fernsehsender. Alljährlich ist die Stadt Gastgeber des internationalen Festivals des Liedes „Alen Mak”.

 

 

 

Das Mineralwasser und das unter Mittelmeereinfluß stehende gemäßigte Kontinentalklima, das durch milde Winter und heiße Sommer, schwache Winde und wenig neblige Tage charakterisiert ist, trägt viel zur Entwicklung der Stadt als Heilbad bei. Das Mineralwasser hat eine Temperatur bis zu 55° C. Es wirkt heilend auf Gelenk- und Muskelerkrankungen, chronische Entzündungen des peripheren Nervensystems, Frauenleiden u. a. m. Vorhanden sind ein Kurhaus und ein Campingplatz.

 

 

 

Blagoewgrad ist Ausgangspunkt für lohnende Abstecher in den südlichen Teil des Rilagebirges, zum Rilakloster und zu den Gebirgskurorten Semkowo und Predela.

 

 

 

Sonntag (06. Mai):

 

 

 

Treffpunkt: 09:00h vor der Schule

 

 

 

 Marschroute – die Städte:

 

 

 

Melnik

 

 

 

Der Ursprung der Stadt ist eine slawische Siedlung aus dem 6. Jahrhundert. Im Mittelalter war sie Hauptstadt eines Fürstentums unter Aleksij Slaw (1205-1229). 1878 war sie das Zentrum des bulgarischen Widerstands gegen die Herrschaft der Osmanen. Danach wurde sie von den Türken zerstört, Ende des 19. Jahrhunderts wieder aufgebaut und während der Balkankriege (1912-13) erneut schwer beschädigt.

 

 

 

Sandanski

 

 

 

ist eine Stadt in Südwestbulgarien am Fuße des Pirin-Gebirges im Tal der Sandanska Bistrica. Sie ist mit 14,7 °C Jahresdurchschnittstemperatur der wärmste Ort Bulgariens, im Jahr scheint die Sonne fast 2’500 Stunden. Wegen seines milden Klimas und seiner zahlreichen Mineralquellen ist Sandanski ein beliebter Kur- und Erholungsort. Die Stadt ist nach dem mazedonischen Revolutionär Jane Sandanski genannt.

 

 

 

  • Mittagessen in Melnik

 

 

 

  • Abend: individuell

 

 

 

 

 

 

 

Montag (07. Mai):

 

Montag 7.5.07

 

Treffpunkt: 09:45h vor der Amerikanischen Universität

 

Um 9.45 besammelten wir uns vor der Amerikanischen Universität, um dort in zwei Gruppen an einer Führung teilzunehmen. Die Führerin erzählte uns über die Anfänge und die momentane Situation der Universität.

Nach der Führung assen wir individuell unser Mittagessen und mussten uns um 12.45 im Rektorzimmer besammeln. Dort wurden wir mit reichlich Essen (typisch bulgarisches Brot mit Salz und Honig) und Trinken von der Rektorin und dem nationalen Fernsehen empfangen. Anschliessend begann der Schulunterricht, den wir in verschiedenen Gruppen besuchten.

Nach etwa zweieinhalb Stunden fand extra für uns eine Tanzstunde mit bulgarischen Volkstänzen statt. Dafür wurden wir mit bis zu hundert Jahre alten bulgarischen Trachten eingekleidet. Das Ganze war sehr amüsant, jedoch sehr heiss, denn durch die zweischichtigen Kleider hatten wir das Gefühl, dass wir Leistungssport machen würden.

Hier war das offizielle Programm für uns beendet und wir konnten nach Hause gehen um uns zu erholen. Am Abend trafen wir uns alle im Bowlingcenter bei einer Runde Bowling und Billard und erlebten einen tollen Abend.

 

  • Besuch der Amerikanischen Universität

 

Erste Gruppe 10:00 – 10:30h

 

Zweite Gruppe 10:30 -11:OOh

 

(Vortrag auf Englisch)

 

 

 

  • 12:45h – Begrüßung von der Schulleitung (im Direktorzimmer)

 

  • 13:30 h – 16:00h – Unterricht in der Schule

 

  • 16:30h – Tanzunterricht im Sportsaal

 

 

 

Dienstag (08. Mai):

 

Dienstag 8.5.07

 

Treffpunkt: 09:00h vor der Schule

 

Morgens um 9 Uhr fuhren wir mit dem Car zum Rila Kloster. Auf dem Weg machten wir einen Halt und wanderten auf 1200 m.ü.M. durch den mit grünem Laub geprägten Wald. Nach ca. 15 min Marsch, kamen wir zu einer Höhle (in die sich vor vielen Jahren ein Mann zurückgezogen hat um seine Ruhe zu finden). Am Ende der Höhle krochen wir durch einen engen Spalt. Die Legende sagt, wenn man durch diesen Spalt durchklettere, sei man von allen Sünden befreit. Beim Bus angekommen, fuhren wir weiter zum Rila Kloster. Es war eine riesige Anlage mit vielen interessanten Dingen zu entdecken, wie beispielsweise die alte Küche des Klosters, in welcher ein unvorstellbar grosser Ofen stand. Abends besuchten wir ein Konzert, in welchem sie polnische und russische Tänze und Musik vorführten. Um 22 Uhr besuchten wir die Sternwarte. Wir konnten den Venus und Merkur bewundern und später liessen wir die Nacht in der Disco ausklingen...:-)

 

P.S. Zum Mann in der Höhle:

Iwan Rilski (bulgarisch: Иван Рилски; deutsche Entsprechung: Heiliger Johann vom Rila-Gebirge) (* 876, Skrino, Bulgarien; † 18. August 946, Kloster Rila, Bulgarien) war der erste bulgarische Einsiedler und der Gründer des Rila-Klosters. Heute wird er als der Patron der Bulgaren und als einer der bedeutendsten Heiligen der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche verehrt.

Sein Gedenktag ist der 1. November.

[Wikipedia, s. auch Programm links.]

 

Marschroute: Rila Kloster und Stobs Pyramiden

 

 

  • Treffpunkt: 17:30h vor dem Opernhaus; Konzert (der große Saal des Kulturhauses „Nikola Wapzarow”

 

 

  • Treffpunkt: 21:30h – Warenhaus

 

 

  • 22:00h – Besuch der Sternwarte

 

 

Das Kloster wurde im 10. Jahrhundert vom Mönch Iwan Rilski gegründet. Im Mittelalter wurde das Kloster reich beschenkt und entwickelte sich zu einem Zentrum des geistigen und kulturellen Lebens in Bulgarien. Durch den Zaren Iwan Schischmann erhielt das Kloster im Jahr 1378 weitreichende Privilegien. Zahlreiche Schriftsteller, Künstler und Baumeister hinterließen Manuskripte, kirchliche und Profanbauten, Wandmalereien, Holzschnitzereien, Gottesdienstgefäße und Ikonen.

 

 

Mit der Eroberung Bulgariens durch die Osmanen im 14. und 15. Jahrhundert verlor das Kloster an Einfluss und Macht. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde das Kloster geplündert, in Brand gesteckt und weitgehend zerstört.

 

 

Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde das Kloster wieder aufgebaut und die Gebeine von Iwan Rilski wurden aus der damaligen bulgarischen Hauptstadt Weliko Tarnowo zurück ins Rila Kloster verlegt. Vom Sultan in Konstantinopel wurde ein Schutzbrief für das Kloster ausgestellt. Doch auch dieser Schutzbrief verhinderte die Angriffe der türkischen Besatzer nicht vollständig. 1466 wurde zwischen dem Kloster Rila und dem Kloster Heiliger Panthaleimin in Athos ein Vertrag über eine Partnerschaft geschlossen.

 

 

Auch die Beziehungen zur Orthodoxen Kirche in Russland wurden verstärkt. Im Jahr 1558 wanderten viele Mönche des Klosters nach Russland aus. Im 16. und 17. Jahrhundert erweiterten sich die Beziehungen zu den anderen Nachbarländern Serbien, Rumänien und Griechenland.

 

 

Die Epoche der bulgarischen Wiedergeburt im 18. und 19. Jahrhundert gab neue Impulse und eine neue Blütezeit für das Rila Kloster. Mit Spenden von der Bevölkerung wurde das Kloster wiederhergestellt, erweitert und erneuert. Es wurde Treffpunkt tausender Pilger, Stifter, Baumeister und Künstler.

 

 

Das heutige Kloster stammt weitestgehend aus dem 19. Jahrhundert. Die Errichtung der Wohngebäude begann 1816. Die Hauptklosterkirche Sweta Bogorodiza wurde in den Jahren 1834-1837 von Pavel Ivanovitsch errichtet. Es ist eine Fünfkuppelkirche mit zwei Kapellen. Der innere Raum ist mit Fresken religiöser Szenen und einer monumentalen Ikonostase ausgeschmückt. Die zahlreichen Ikonen wurden von den bedeutendsten bulgarischen Malern der damaligen Zeit ausgeführt, unter anderem Sachari Sograf.

 

 

Von der ehemaligen Chreljos-Festung steht heute nur noch der gleichnamige Verteidigungsturm aus dem Jahr 1334. An diesen Turm wurde im Jahr 1844 ein kleiner Glockenturm angebaut.

 

 

Zu den Schätzen des Klostermuseums gehören neben zahlreichen Handschriften und Ikonen auch bedeutende Holzschnitzarbeiten. Unter anderem Raffails Kreuz. Auf dem 81 cm x 43 cm großen Holzkreuz sind 104 religiöse Szenen und 650 Kleinfiguren dargestellt.

 

 

 

 

 

 

Mittwoch (09. Mai):

 

 

 

Treffpunkt 09:00h vor der Schule

 

 

 

  • Fußballspiel auf dem Stadion

 

 

 

  • 13:30h -15:00h – Unterricht in der Schule

 

 

 

  • 16:30h – Tanzunterricht in der Schule

 

 

 

  • Treffpunkt: 19:15h – Warenhaus

 

 

 

  • 19:30h – Sommertheater

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag (10. Mai):

 

 

 

Treffpunkt: 09:00h vor dem Opernhaus

 

 

 

  • Besuch des Museums in Blagovgrad

 

 

 

  • 13:30 – 16:OOh – Unterricht in der Schule a

 

 

 

  • 16:30h – Konzert (der große Saal des Kulturhauses „Nikola Wapzarow”)

 

 

 

Freitag (11. Mai):

 

 

 

Treffpunkt: 07:30h vor der Schule, Marschroute: Sofia

 

 

 

  • 10:30h – Besuch im Nationalen Historischen Museum

 

 

 

  • 14:00h – Besuch der Kirche von Bojana

 

 

 

  • Besichtigung der Sofioter Sehenswürdigkeiten

 

 

 

  • 19:00h – Oper "Toska"

 

 

 

Die Kirche von Bojana ist eine mittelalterliche bulgarisch‑orthodoxe Kirche in einem Außenbezirk von Sofia, der Hauptstadt Bulgariens. Der Gebäudekomplex umfasst drei Bauwerke aus dem 10., dem 13. und dem 19. Jahrhundert.

 

 

 

Ihre weltweite Bekanntheit verdankt die Kirche ihren Fresken von 1259. Sie liegen als zweite Schicht über Malereien von noch älterem Ursprung und repräsentieren eines der am komplettesten und am besten erhaltenen Beispiele mittelalterlicher osteuropäischer Kunst. Auf den Wänden finden sich Darstellungen von 240 Menschen in 89 verschiedenen Szenen. Der Maler ist unbekannt, gehörte aber wahrscheinlich zur Kunstschule von Tarnovo.

 

 

 

18 Szenen stellen das Leben des heiligen Nikolaus dar. Andere zeigen Alltagsszenen der damaligen Zeit. Als besonders interessant gelten die Darstellungen der Stifter der Kirche – Kaloyan und seiner Frau Desislava – und des bulgarischen Zaren Konstantin Tich Asen und seiner Frau Irina.

 

 

 

1979 wurde die Kirche in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen.

 

 

 

 

 

 

 

Samstag (12. Mai):

 

Das letzte Wochenende

 

Individuelles Programm

 

Nach einer weiteren Disco-Nacht konnten wir wieder einmal ausschlafen, denn am Samstag hatten wir fast den ganzen Tag freies Programm. Am Nachmittag gingen die meisten von uns einkaufen, Kleider und Souvenirs etc. Ich ging Spielzeug kaufen. Die Knaben unserer Klasse machten wieder ein Fussballspiel gegen die Bulgaren.

Später am Abend hatten die Bulgaren ein Abschiedsessen für uns organisiert. Dieses Essen fand in der Bowlingbahn statt. Gleichzeitig war dort noch ein anderes Fest. Eine Gruppe von Krankenschwestern war ebenfalls am feiern. Sie störten uns jedoch nicht. Zu Beginn des Essens wurden wir mit einer Theaterszene eines französischen Stückes unterhalten, das auf Französisch war, zwar nicht das beste, aber es war unterhaltsam.
Unsere Klasse hielt den Bulgaren später wieder einmal ein kleines Ständchen. Anschliessend spielten wir eine Runde Bowling, Herr Stalder zeigte uns, wo’s lang geht. Die Krankenschwestern machten währenddem Disco, es war sehr amüsant, denn sie waren alle schon etwas betagt.
Später zogen wir in Richtung Disco. (Frau Boscardin und Herr Stalder begleiteten uns leider nicht mehr.) Zuerst machten wir jedoch noch einen Stopp im Park und genehmigten uns einen Drink, oder auch zwei. Anschliessend gingen wir wieder ins „Underground“. In dieser Disco waren wir sehr oft gewesen. Dort feierten wir unsere letzte Nacht und am Sonntagmorgen holten wir unser Gepäck und zogen zur Schule.

Besammlung war um 05.00 Uhr. Mit dem Car fuhren wir nach Sophia zum Flughafen. Dort hatten wir einen etwas zu schnellen, aber sehr herzlichen und tränenreichen Abschied, denn wir haben uns immer mehr ins Herz geschlossen.

 

  • 18:30h – Abschiedsabendessen

 

 

 

 

 

Sonntag (13. Mai)

 

 

Treffpunkt: 05.30h vor der Schule

 

 

  • 06.30 Abfahrt nach Sofia

 

 

 

 

 

Abreise der Schweizer Schülerinnen und Schüler

 

 

 

 

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