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Eine kleine Geschichte der
Gegenstände, die der Menschheit das Leben erleichtern Zusammengestellt von der Klase 1 Sa 2. Semester 2004 Inhalt:
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Sa Juni 2004 |
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Kühlschrank
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Das Problem, Lebensmittel
längere Zeit aufzubewahren und sie dafür kühl zu halten, ist uralt. Über
Jahrtausende behalfen sich die Menschen mit natürlichen Kühlstellen wie
Höhlen, später Gewölben und Kellern. Bereits die Altsteinzeit kannte
Eishöhlen. Im antiken Mittelmeerraum gab es einen regen Handel mit Eis und
Schnee. Wegen ihrer Vergänglichkeit blieben diese Kältelieferanten jedoch ein
teures Luxusgut. Der lateinische Schriftsteller Martial berichtet, dass das
Eiswasser teurer sein konnte als der damit gekühlte Wein. |
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Neben der Nutzung und
Konservierung natürlicher Vorkommen versuchten die Menschen sehr früh, Eis
selbst herzustellen. Im späten Mittelalter nutzte man zunehmend chemische
Effekte, so wurde z.B. die Reaktion von Salpeter beim Zusammentreffen mit
Wasser genutzt; dabei wird die Temperatur um 15 Grad Celsius abgesenkt. Bis
in die Neuzeit wurde daneben weithin
natürlich vorkommendes Eis richtiggehend "geerntet", in tiefen
Kühlgruben gelagert und über die Sommermonate hinweg verbraucht. |
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Erste
maschinelle Verfahren zur Kälteproduktion kamen im Rahmen der
Industrialisierung gegen Mitte des 19. Jahrhunderts auf. Diese Maschinen
arbeiteten in der Regel mit Äthyläther als Kühlmittel und wurden z.B. auf
Transportschiffen zwischen Australien und England eingesetzt. Ziel war nicht
mehr die Kühlung von Getränken oder die Herstellung exquisiter Kaltspeisen,
vielmehr standen nun geschäftliche Aspekte im Vordergrund: Handelsunternehmer
wollten mit importiertem Fleisch Gewinne machen. Allerdings stellte der
Äthyläther ein massives Problem dar: Immer wieder führte der Austritt
explosiver Gasgemische zu Katastrophen. |
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Im
Privathaushalt kamen in den USA Mitte des 19. Jahrhunderts verstärkt
Eiskisten auf, die jedoch noch mit maschinell erzeugtem Eis beschickt wurden.
Um das Jahr 1900 begannen einige Unternehmen mit der Entwicklung von
Kühlgeräten für private Kunden auf Basis der Kompressortechnik. Als
Kühlmittel wurde nun Ammoniak eingesetzt. 1918 wurden die ersten Kühlschränke
für den Haushalt – genau 67 Stück – in Detroit verkauft. Die Chance, einen
Markennamen zum Gattungsbegriff zu machen, ergriff jedoch wenig später Frigidaire beim Schopf: Noch heute ist
in englischsprachigen Ländern die Kurzform "Fridge" Synonym für den
Kühlschrank schlechthin. Aber alle diese Geräte blieben allerdings exklusive
Luxusgegenstände. Noch 1921 lag der Gesamtabsatz aller Hersteller in den USA
bei rund 5000 Stück. |
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Erst nach dem 2. Weltkrieg, in den USA in den
40er, bei uns in den 50er Jahren, wurde der Kühlschrank zum Symbol für
den neuen Zeitgeist, den Aufbruch in
die Moderne: Verschlang 1950 ein Kühlschrank noch drei ganze Monatslöhne,
kostete er zehn Jahre später nur noch zwei Drittel eines Monatslohnes. Aus
dem Luxusartikel war ein Alltagsgegenstand geworden, der die gestiegenen Ansprüche
an Hygiene und Komfort zu befriedigen hatte. Heute beträgt die Kühlschrankdichte
in der Schweiz nahezu 100 Prozent. Tiefkühlgeräte stehen schätzungsweise in
vier von fünf Haushalten. |
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Mit der
Technisierung der Haushalte ging ein Wandel im Arbeitsmarkt einher. Mehr und
mehr Frauen gingen einer Erwerbsarbeit nach. Die Zeit für
Lebensmitteleinkäufe wurde knapper. Das blieb nicht ohne Folgen für die
Ernährungsweise: Die Tiefkühlindustrie beschert uns ständig neue Produkte:
Wurden 1993 insgesamt 86’000 Tonnen verzehrt, waren es 1995 bereits 95’000.
Seit den 60er Jahren kommt z.B. der Spinat als Eisklotz daher. Was früher Stunden
in Anspruch genommen hatte – das Zubereiten und Kochen einer kompletten
Mahlzeit – lässt sieh heute dank Gefriertruhe und Mikrowellenherd
blitzschnell auf den Tisch zaubern. |
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Sa |
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Der Spiegel
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Spieglein, Spieglein an
der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land...! |
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Kaum ein
Gegenstand hat den über sich und die Welt nachdenkenden Menschen tiefer beeindruckt, als der
Spiegel. Die Spiegelung ist oft noch von jenem geheimnisvollen Zauber
umgeben, der in Märchen und anderen Erzählungen weiterlebt. |
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Was ist ein
Spiegel? |
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Ein Spiegel ist
eine glatte, reflektierende Fläche, die scharfe optische Abbildungen
(Spiegelbilder) erzeugt. |
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Er besteht daraus,
dass ein beliebiges Metall mit Glas überzogen wird. |
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Seit jeher gibt es
in der Natur spiegelnde Flächen worin sich die Menschen betrachten können. |
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Bei den von
Menschenhand hergestellten Spiegeln unterscheidet man nach dem Material:
Metallspiegel und Glasspiegel. |
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Die Geschichte des Spiegels
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Anfangs konnte der
Mensch sein eigenes Spiegelbild nur in spiegelnden Gewässern anschauen. |
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Per Zufall hat der
Mensch dann beim Spiel mit dem Feuer herausgefunden, dass sich Glas
verflüssigen lässt. So fing er an verschiedenste Materialien mit flüssigem
Glas zu überziehen und stellte fest, dass er sein Eigenbild sehen konnte,
wenn er Bronze mit Glas übergoss. |
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Daraufhin
versuchte der Mensch dieses Phänomen mit anderen Metallen zu erreichen, um
damit ein noch klareres Abbild zu erstellen. Wie ging es weiter? |
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Schon
um 8000 vor Christus gab es in Mesopotamien polierte Bronzespiegel, die
jedoch noch nicht mit Glas überzogen wurden. |
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Ab dem
1. Jh. n. Chr. benutzten die Römer neben den Metallspiegeln kleine
Glasspiegel, welche durch Beschichten von Glas mit Zinn oder Blei hergestellt
wurden. |
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Um 300
n. Chr. wurden im römischen Reich Spiegel aus metallhinterlegtem Glas
verwendet. |
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Im 13.
Jahrhundert wurden in der Stadt Murano, die im 16. Jh. Zentrum der
Spiegelindustrie wurde, Glasspiegel in grösserem Massstab hergestellt. |
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Später
wurden die Metallspiegel immer mehr von den Amalgamspiegeln verdrängt. |
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Danach
entstanden in ganz Europa Spiegelwerkstätten. |
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1665
wurde in Frankreich die erste Spiegelbläserei gebaut. |
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1670
wurde in einer französischen Spiegelfabrik ein neues Verfahren entwickelt,
wodurch grössere Spiegelplatten hergestellt werden konnten. Seit dann werden
Spiegel in der Architektur verwendet. |
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1835
gelang es erstmals einen Silberspiegel auf einer Glasoberfläche zu bilden. |
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Erst
1938 wurde in den USA ein Spritzverfahren zur Spiegelbelegung entwickelt, das
es ermöglicht Spiegel vollautomatisch herzustellen. |
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Einige
Dinge, die uns ohne Spiegel fast unmöglich erscheinen: |
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Stelle dir vor,
du gingest Kleider einkaufen und es hätte keinen Spiegel, in dem du dich
anschauen könntest..... |
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Stelle
dir vor, du könntest keine Fotos mehr schiessen und keine Filme mehr
drehen....... |
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Stelle
dir vor, du stehst am Morgen auf und kannst nicht in den Spiegel schauen und
dich zurechtmachen, sondern musst dich immer auf den Rat deiner Mutter /
deines Vaters / deiner Geschwister, oder auf dein eigenes Gefühl
verlassen..... |
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-
Stelle
dir vor, du arbeitest in einem Spital und müsstest auf diverse Operationen
verzichten...... |
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Stelle
dir vor, du gehst zum Coiffeur und lässt dir die Haare nach dem Geschmack
deines Frisörs schneiden... |
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Stelle
dir das Chaos auf den Strassen und die grosse Unfallzunahme vor, wenn es
keinen Rückspiegel gäbe.... |
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Nicole S. und Fiona |
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Das Telefon
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Das Telefon gehört
zu den wichtigsten Erfindungen der Menschheit. Denn Botschaften übermitteln
war schon früher eine wichtige Angelegenheit. Doch wie entwickelte sich das
Telefon? |
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Alles begann mit dem Lauftelefon:
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Das Trommeltelefon. |
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Dieses Telefon kam
auch ohne Strom aus. Ziel war es durch Trommelschläge zu vermitteln. Diese
Art der Kommunikation war bei verschiedene Stämme sehr beliebt. Oft nutzte
man Trommelrufe um den Krieg anzukündigen oder um Frieden zu schliessen....
Sie dienten auch als Hilfesignale oder um das Volk vor Gefahr zu warnen. |
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Das Feuertelefon
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Beim Feuertelefon
werden die Botschaften in Form von Licht übertragen. Die Reichweite ist zwar
höher als beim Trommeltelefon, doch allerdings ist der Nachteil, dass man
sich oft die Hände verbrannte. Diese Übermittlung fand oft bei der
Ankündigung eines Bürgerkrieges statt. |
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Das
Fadentelefon
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Das Telefon von Philipp Reis
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1863 präsentierte
Philipp Reis das erste Telefon der Welt, welches gesprochene Töne mit Hilfe von
Strom überträgt. |
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Dieses Telefon
erlangte allerdings nie Marktreife, obwohl Reis immer wieder versuchte sein
Telefon durch Vorträge bekannt zu machen. |
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Seine Erfindung
war damals noch zu früh für die Welt. |
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Das
Telefon von Bell
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Verschiedene
Telefone: |
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Luana und Zora |
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ß TOP
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Licht – vom
Feuer zur Glühbirne
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Petra und
Stephanie |
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Die Geschichte der
Zigarette
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Auf dem amerikanischen
Kontinent war Tabak als Droge mindestens seit 500 Jahren vor Christi Geburt
bekannt. Mayas und die Indianer Nordamerikas rauchten Tabak zur
Kontaktaufnahme und Zwiesprache mit den Göttern. Von Entdeckungsreisen
heimkehrende Seefahrer brachten Anfang des 16. Jahrhunderts die Tabakpflanze
mit nach Europa. |
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Die neue Pflanze sorgte
für Furore: In Spanien wurde sie zunächst als Zierpflanze geschätzt. Das
Rauchen selbst wurde erst in den Niederlanden üblich, dann auch in
England. Vielen galt der Tabak als potentes Heilmittel. Helfen sollten
Tabakblätter, unter anderem gegen Würmer, Kopfschmerzen und Hühneraugen, Husten
und sogar gegen die Pest. |
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Innerhalb weniger
Jahrzehnte war die Sitte des Rauchens in Europa allgemein bekannt und weit
verbreitet. Tabak war jedoch keine Massenware, sondern ein wertvolles
Produkt. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde hauptsächlich Pfeife geraucht, zu
Beginn des 19. Jahrhunderts kam die Zigarre hinzu, weitere 50 Jahre später
die Zigarette. |
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Heute werden ca. 95%
des konsumierten Tabaks in Form industriell gefertigter Zigaretten geraucht.
Zigarren und Zigarillos erbringen lediglich 2% des Gesamtumsatzes an
Tabakwaren (rund 35 Milliarden SF pro Jahr). |
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Dabei waren Zigaretten
zunächst kaum mehr als eine Form der Resteverwertung. Bei der Zigarrenproduktion
anfallende Tabakkrümel wurden gesammelt und in Papier gewickelt – ein relativ
billiges Rauchvergnügen. Die Arbeiterinnen in den großen spanischen
Tabakindustrien zählten zu den ersten Konsumentinnen der Zigarette. Überhaupt
wurde Rauchen für Frauen erst mit Erscheinen der Zigarette gesellschaftlich
akzeptabel. |
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Anfang
des Jahrhunderts wurde die Zigarette durch die maschinelle Produktion zum
Massenartikel. |
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In
den 50 Jahren wurden jedoch auch die gesundheitlichen Folgen des Rauchens in
groß angelegten Studien erstmals wissenschaftlich untersucht und
dokumentiert. Rauchen gilt seither weltweit als eine der häufigsten Ursachen
für vorzeitige Invalidität und Tod. Weltweit sterben jährlich mehr als drei
Millionen Menschen an Krankheiten, deren Entstehung mit dem Rauchen in
Verbindung gebracht wird, mehr als eine Million davon allein in Europa. |
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Pablo und Robin |
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Die Uhr
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Geschichtliches: |
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Die elektrische Uhr war eine amerikanische Innovation aus den ersten
Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Erfindung des Freipendels im Jahr 1921
ermöglichte die genaueste Uhr vor der Einführung der Quarzuhr in Amerika im
Jahr 1929. |
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Elektronische Armbanduhren erschienen 1959 auf dem Markt, welche
durch Batterien betrieben wurden. |
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In den siebziger Jahren folgten dann die digitalen Uhren. |
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Interessantes: |
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Die Uhr war oft nicht nur nützliches Gerät, sondern auch
Schmuckstück. Die ersten Uhren waren aufwendig verziert. Viele Uhren trugen
Skulpturen. Im späten Mittelalter benutzte man in Europa Turmuhrwerke auch
dazu, große Figuren von Heiligen in Bewegung zu versetzen. Kuckucksuhren
wurden im Schwarzwald schon 1730 hergestellt und sind noch heute beliebt.
Einige frühe englische Uhren hatten die Form von Laternen oder Vogelkäfigen. |
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Seit dem 18. Jahrhundert zählt die Schweiz zum Zentrum der Uhrenindustrie.
Zuerst wurden Uhrenteile in Heimarbeit hergestellt und dann von
Uhrmachermeistern zusammengesetzt und verkauft. |
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Die Massenproduktion von Uhren mit auswechselbaren Teilen begann in
den Vereinigten Staaten nach der Amerikanischen Revolution. Wegen des Mangels
an Metall wurde auch Holz für die Uhrwerke verwendet. Eine Flut von Verbesserungen
machte, zusammen mit den Einsparungen der Massenproduktion, die Vereinigten
Staaten in der Uhrenherstellung bald zum führenden Land der Welt. Als die
Produktion stieg, drückte der Wettbewerb den Preis einer Uhr auf einen Dollar
oder noch darunter, und erstmals konnten sich die meisten Familien eine Uhr
leisten. |
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Marc und Guido |
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Fernsehen
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Fernsehen (TV:
Television), Echtzeitübertragung von bewegten und unbewegten Bildern durch
elektronische Mittel über elektrische Übertragungsleitungen (Kabel) oder
mittels elektromagnetischer Strahlung (Funkwellen). |
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Die Geschichte der
Entwicklung des Fernsehens war hauptsächlich eine Suche nach einem geeigneten
Gerät, um Bilder abzutasten. Das erste dieser Geräte war die so genannte
Nipkow-Scheibe, die von dem deutschen Erfinder Paul Gottlieb Nipkow 1884
patentiert wurde. Es handelte sich dabei um eine flache, runde Scheibe, die
mit einer Reihe kleiner Löcher versehen war. Wenn die Scheibe vor dem Auge in
Drehungen versetzt wurde, tastete das äußerste Loch einen Streifen an der
Oberseite des Bildes ab, während die nachfolgenden Löcher Streifen darunter abtasteten,
bis das gesamte Bild abgetastet war. Aufgrund seiner mechanischen
Konstruktion, taugte die Nipkow-Scheibe jedoch nicht für den effizienten Betrieb,
wenn sie größer gebaut und in schnellere Rotationen versetzt wurde, um eine
bessere Bildgüte zu bekommen. |
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Die ersten
wirklich erfolgreichen Fernsehaufnahmegeräte waren das Ikonoskop (erste
Bildspeicherröhre in der Geschichte der Fernsehtechnik), das von dem in
Russland geborenen amerikanischen Physiker Wladimir Kosma Zworykin 1923
erfunden wurde, und die Bildzerlegungsröhre, die von dem amerikanischen
Funktechniker Philo Taylor Farnsworth kurze Zeit später entwickelt wurde. Im
Jahr 1926 erfand der schottische Techniker John Logie Baird ein
Fernsehsystem, das infrarote Strahlen verwendete, um Bilder im Dunkeln
aufzunehmen. 1930 führte M. von Ardenne in Berlin das erste vollelektronische
Fernsehbild vor. Zu den ersten großen Fernsehübertragungen zählten die
Olympischen Spiele von 1936. In Deutschland begann das öffentliche Fernsehen
in der Bundesrepublik 1952 – in der DDR 1955. Nachdem man in den USA 1954 das
NTSC-System eingeführt hatte, unternahm man in Europa intensive Anstrengungen
zum Thema Farbfernsehen. Dies geschah insbesondere auch aufgrund gewisser
Mängel, die das NTSC-System mit sich brachte. 1956 gelang dem französischen
Elektrotechniker Henri de France mit seinem SECAM-System die Lösung dieser
Schwierigkeiten. SECAM wurde 1966 in Frankreich eingeführt und ist auch heute
dort sowie in einigen osteuropäischen Ländern Standardsystem. 1963 führte Walter
Bruch sein bei Telefunken entwickeltes PAL-System vor. Es wurde 1967 das
offizielle Farbfernsehsystem in Deutschland. |
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Evelyn und Jonas |
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Der Wunsch des
Menschen nach Sicherheit im weitesten Sinne ist so alt wie die Menschheit
selbst. So ist das Schloss keine Erfindung jüngeren Datums. Ganz im
Gegenteil: Mechanische Sicherungen der einfachsten Form (mit Haken, Ösen und
Stiften) kommen auf mit dem Sesshaftwerden der Jäger und Sammler. |
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Geschichtlicher Überblick
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Das
ägyptische Schloss (ca.
5000 v. Chr.) |
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Ein Schlüssel aus Knochen oder hartem Holz
wurde seitlich in ein an der Aussenseite der Türe angebrachtes Schlossgehäuse
geführt und damit Sperrklötzchen betätigt, die den Riegel zum Herausziehen
freigaben. |
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Das
hethitische Schloss (ca.
2500 v. Chr.) |
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Bronze ermöglichte das Anfertigen
eines Metallschlüssels und damit das Anbringen des Schlosses an der
Innenseite der Türe. Der Schlüssel war T- und L-förmig, das Schlüsselloch
tauchte erstmals auf. |
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Romanik
(ca. 1000-1250 n.Chr.) |
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Erfindung der Schnappfalle die selbsttätig
wieder in ein am Türpfosten angebrachtes Schliessblech “schnappte“. |
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Gotik
bis Barock (ca. 1220-1760
n.Chr.) |
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Die Schmiedekunst machte grosse
Fortschritte; Schlüssel und Schloss wurden wunderschön verziert. Grosse
Veränderungen im Schliessmechanismus gab es keine. |
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1865
n.Chr. |
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Linus Yale jun. entwickelte das
heutige Sicherheitszylinderschloss und leitete damit eine völlig neue Epoche
auf dem Gebiet der Sicherheitsschlösser ein. So funktioniert es: |
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Das Kernstück des Sicherheitsschlosses ist ein drehbar im Gehäuse gelagerter
Zylinder. Im geschlossenen Zustand drücken Federn fünf oder sechs Oberstifte
im Gehäuse nach unten. Sie sperren die Trennlinie zwischen Zylinder und
Gehäuse, so dass der Zylinder nicht gedreht werden kann. Wenn der richtige
Schlüssel im Schloss steckt, werden die Stifte soweit noch gedrückt, dass
sich ihre Trennebene auf einer Linie zwischen Zylinder und Gehäuse befindet.
Der Zylinder, der mit dem Riegel in Verbindung steht, kann gedreht, das
Schloss also geöffnet werden. |
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Corina und Nicole M. |
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Papier
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Papier ist ein äusserst
vielseitiger Werkstoff. Im Osten galt Papier als heiliges Material, diente
zugleich aber auch praktischen Zwecken, von der Herstellung von Knallkörpern
bis hin zu Bodenbelägen. |
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Im Westen betrachtete man Papier bald als einen Artikel des täglichen
Gebrauchs. Es diente vorwiegend zum Beschriften, Bedrucken und Verpacken.
Seine Rolle als einzigartiger Werkstoff wird heute durch die Entwicklung
immer neuer elektronischer Medien untergraben. Papier ist zu einem
Wegwerfprodukt unserer Gesellschaft geworden. |
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Frühe Schriftträger
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Die ältesten Bildschriftzeichen sind Felsmalereien. Auf Knochen,
Muscheln, Elfenbein und Jade wurden Bilder und Zeichen geritzt. Später
dienten Kalkstein, Holz, Ton-, Metall- und Wachstafeln als Trägermaterial. In
China entdeckte man Panzer von Schildkröten, in die um 1700 v. Chr.
Schriftzeichen geritzt worden waren. Dort wurde auch auf Geweben
(Seidenbändern) oder Stoffen aus Bast geschrieben. Bambustäfelchen kannte man
um 500 vor Christus. |
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Die älteste mesopotamische Bilderschrift wandelte sich durch
Einritzten und Eindrücken der Bildsymbole in feuchte Ton zur Keilschrift.
Auch die kretische Bilderschrift entwickelte sich zur Symbolschrift und wurde
auf Tontafeln eingeritzt. |
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Tierhäute, ungegerbtes, mit Kalk behandeltes Fell, wurde im
Mittelalter zum wichtigsten Schriftträger des europäischen Kulturkreises. |
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Die Verarbeitung von meist leicht beschaffbaren Pflanzenfasern zu
einem blattartigen Schreibmaterial führte zu den ersten Vorläufern des
Papiers. |
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Vorläufer des Papiers
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Die bekanntesten direkten
Vorläufer des Papiers sind Papyrus und Pergament. Ebenfalls Vorläufer des
Papiers sind Tapa, Amatl und Huun. |
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Pergament ist eine besonders präparierte
Tierhaut, die man vor allem im Mittelalter verwendete (siehe oben). Ein
Beschreibstoff von gleichmässiger und geschlossener Oberfläche. Papyrus,
Tapa, Amatl und Huun – alle pflanzlichen Ursprungs – unterscheiden sich vom
Papier vor allem durch die Technik der Herstellung: Pflanzliche Fasern werden
durch Klopfen miteinander verbunden und zu einem Blatt geformt. Beim Papier
bilden aufgeschlossene Fasern, mit Wasser verdünnt und mit einer Form
geschöpft, das Blatt. |
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Gina und Tatjana L. |
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Das Rad
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Das
Rad wurde im 33. Jahrhundert v. Chr. erfunden, die heute üblichen Gummireifen im Jahre
1839. Es besteht normalerweise aus einer Nabe (in der Mitte des Rades), die
durch die Speichen mit dem Felgen verbunden ist. |
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Ein
Rad ist ein annähernd kreisrunder scheibenförmiger Teil eines Geräts, der sich um eine Achse im
Mittelpunkt drehen kann. Das Rad hat den besonderen Vorteil, dass der
Transport von Lasten und Personen sehr viel weniger Arbeit (physikalisch
Kraft mal Weg) erfordert als durch einfaches
Schleifen über den Boden erforderlich wäre. |
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Das Rad wird darüber hinaus zur
Kraftübertragung verwendet, etwa als Zahnrad oder in einem Riemengetriebe in Form
einer Riemenscheibe. |
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Die Erfindung des
Rades (bzw. dessen Nutzung) gilt als ein wesentlicher Schritt in der
Geschichte der Menschheit. |
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Im Allgemeinen
gilt die Sumerer-Kultur als jene, in der das Rad erstmalig angewandt wurde. |
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Neben dem
klassischen Anwendungsfall finden sich noch
zahlreiche weitere: |
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Im alten China nutzte man ovale Räder, deren
rüttelnde Bewegung zur Luststeigerung der Insassen diente. Heute übernehmen
Karussells diese Aufgabe. |
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Zur Bewegung der
Töpferscheibe wird ein Antriebsrad genutzt. |
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Zentrifugen zur
Trennung von Substanzen sind auf einer vertikalen Achse rotierende Räder. |
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Ältere
Nähmaschinen und Motoren benutzen ein Schwungrad zur Stabilisierung ihres
Bewegungsablaufs. |
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Wassermühlen
nutzen ein mehr oder großes Wasserrad (Schaufelrad) zur Kraftübertragung der
Wasserkraft in eine horizontale Bewegung, Raddampfer nutzen das umgekehrte
Prinzip. |
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Mechanische
Rechenmaschinen, Zählwerke und Registrierkassen benötigen zahlreiche Räder. |
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Sabine
und Tatjana N. |
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