Freie Sicht aufs Mittelmeer:

 

 

Die Klasse 3Fc auf grosser Fahrt –

 

Diplomreise vom 21.-29. September 2001

 

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Wo beginnt die freie Sicht?

 

  • Im Klassenzimmer?
  • Auf dem höchsten Turm?
  • Im Internet?

 

Richtige Antwort: Auf dem Siloturm im Basler Rheinhafen!

 

Von dort versuchte die Reisegruppe der Klasse 3Fc mit Ihren Lehrern Matthias Müller und Hansjörg Stalder kurz vor Anbruch des grossen Ereignisses das Mittelmeer über die Ebenen des Elsass hinweg zu erspähen. Oder schauten wir in die falsche Richtung?

 

O.K. Beginnen wir am Anfang der Geschichte. Und die begann natürlich im Klassenzimmer. Mit Auseinandersetzungen ums Reiseziel, mit Auseinadersetzungen mit dem Reiseziel, mit Auseinandersetzungen miteinander etc. etc. Schliesslich stand das Ziel fest: die Provence.

Und auch das Reisemittel: das Velo. Und auch die Reiseunterstützung: ein Auto (in das man notfalls oder auch nicht notfalls Velos – und Fahrerinnen – verladen konnte). Und auch der Ort, wo die Velos möglichst kostengünstig aufgegeben werden konnten: St. Louis.

 

Und so begann die Diplomreise – und damit die Sicht aufs Mittelmeer eigentlich in St. Louis.

 

Textfeld: Die Auseinandersetzung mit dem Reiseziel stand im Zentrum der Projektphase. Das Resultat waren die Dossiers mit Liedern, Menüs, Malern, Schriftstellern, Geschichten, Sehenswürdigkeiten zu den einzelnen Etappen und kulturellen und landschaftlichen Höhepunkten unterwegs. Und mit einem Sprachführer mit den überlebenswichtigen Ausdrücken in der Sprache Frankreichs:
               


Der Day before war regnerisch. Würde es Spass machen nach St. Louis zu fahren? Zuerst hatten die beiden Lehrer die Absicht gehabt, irgendwo im nahen Elsass einen Après-midi provençale durchzuführen, d.h. die Vernissage der Dossiers zur Reise. Sie waren davon abgekommen, denn die Zeit würde dafür nicht reichen. Aber die Velofahrt nach St. Louis sollte doch noch gewürzt werden. Das Zauberwort hiess „surprise“.

Ein Uhr bei den Veloständern beim Schulhaus. Die erste Surprise war, dass Nadine und Fabienne nicht hier waren. Wo waren sie? Das bleibe dahin gestellt. Die Mitschülerinnen dachten sich bereits Strafen aus, die vermutlich der Menschenrechtserklärung nicht standgehalten hätten. Besonders Safak war eher missmutig, denn sie kam ja mit, obwohl sie kein Velo in St. Louis aufgeben musste, aber das machte der Stalder ja auch ... (muss auch gesagt werden). Also die Strafen wurden ausgedacht, aber auf die lange Bank geschoben, die Schuldigen waren ja noch flüchtig.

Der Missmut verflog – so jedenfalls redete es sich der neutrale Berichterstatter ein – und die Velokolonne fuhr der Birs nach nach Basel, dem Rhein entlang nach Kleinhüningen, in wohldosierten Etappen, dass die Veloermattung nicht schon jetzt eintrat, bevor die Sache überhaupt recht angefangen hatte. Die Etappenhalte waren als kleines heimatkundliches Quiz getarnt. Und selbstverständlich hätten hohe Preise gewinkt, wenn die Antworten auf die heissen Fragen irgendwo im Zielbereich gelandet wären. Das machten sie aber nicht, so trug der Quizmaster seine Preise wieder nach Hause.

Aber erst nach Umwegen:

Textfeld: Quiz-Frage 1:
Der Bach, der im St. Alban Tal („Dalbeloch“) in den 
Rhein fliesst heisst:
c Birs
c Birsig
c ................................................................
Richtiges ankreuzen, resp. einsetzen.
P.S. Wo kommt er her?
c Aus der Birs beim Gym-DMS Münchenstein
c Er besteht aus Über-Flüssigem aus dem Gym selber
c Er kommt von ganz woanders

Der erste Umweg führte auf die Siloterrasse im Rheinhafen. Von dort hätte man, mit gutem Fernglas ausgerüstet, schon beinahe bis zu unserer Reisegegend sehen können. Jedenfalls hatte man den Eindruck bei der grossartigen Weitsicht. Und Benjamin wäre beinahe über den First des Silodaches balanciert, wäre der Ansporn der Gruppe ein wenig grösser gewesen.

Der zweite Umweg führte durch eine ungeheuerliche Containerlandschaft in ... eine Sackgasse. Aber schliesslich fanden wir den Weg über die grüne Grenze – d.h. durch Schrebergärten – nach Weil. Und von dort zur Palmrainbrücke und über den Rhein am verlassenen Zollposten vorbei nach Frankreich. Und durch Hüningen – nochmals ein Entspannungshalt – nach St. Louis. Wer hatte nur den Bahnhof so versteckt, dass er nur wieder auf Umwegen zu finden war?

Nach der Aufgabe der Velos blieben die Lehrer allein mit zwei Zweirädern zurück, nachdem die ganze Klasse in Richtung Regio-S-Bahn und nach Hause entschwunden war.

 

So, dies war der Anfang und die eigentliche Sache konnte losgehen.

 

Freitag, den 21. September: Aufbruch

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Und nochmals zurück ins Klassenzimmer: Die Klasse traf sich zum letzten Projekttermin um letzte Fragen zu klären, die Nervosität zu teilen und auch um betrübt zu sein, dass Safak nicht mitkommen konnte.

Dann ging’s nach Hause zum Packen. Der Nachmittag war glücklicherweise schulfrei für die Schülerinnen und Schüler, da sich die Lehrer im Schulhaus mit sich selber beschäftigten.

 

Und um 20.50 am Bahnhof SBB: Zwei Reisegruppen warteten auf den Rest, die einen auf dieser Seite der Schalterhalle, die andern auf der andern – bis sie sich endlich sahen und doch noch gemeinsam auf Reisen gingen. Zum Gare SNCF, Voie 35 – „Composter les billets“ – aber noch nicht in die Wagen: Safak kam noch, um sich zu verabschieden. Noch schnell das Versprechen, ihr jeden Tag eine Karte zu schicken. Aber würde das Versprechen auch gehalten werden? Jedenfalls reiste sie mit uns mit, in den Gedanken.

 

Textfeld: Fahrplan:
Basel ab:	21.25
Mulhouse an:	21.51
                ab:	22.13
Avignon an:	04.39
Kaum hatte die Reise begonnen, mussten wir in Mulhouse schon wieder umsteigen. Diesmal in die Wagen, die uns die ganze unbequeme Nacht hindurch beherbergen werden. Also musste die Bequemlichkeit mit der nötigen Müdigkeit inwendig geschaffen werden: Merkwürdig geformte Flaschen begannen zu kreisen mit noch merkwürdigeren Inhalten – dann fiel der Strom aus, jedenfalls wurde es stockdunkel: Ein Fingerzeig, dass jetzt geschlafen werden sollte. Es wurde mit unterschiedlichem Erfolg in unterschiedlichen Positionen, aber nicht in wirklich für den Schlaf geeigneten, versucht. Als der Berichterstatter um 04.15 gerädert aufstand, standen schon noch früher Aufgestandene mit der Zahnbürste in der Hand Schlange. Der Schlaf konnte nicht allzu tief gewesen sein.

 

Samstag, 22. September: Avignon

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Was tut man um 04.39 im verregneten Avignon? Und „kein Auge zugetan“? – Natürlich eine Stadtbesichtigung: Quer durch die Remparts, durch die Rue de la République (mit einer Schweigeminute vor unserem Hotel, das noch stockdunkel und abweisend in die Gasse blickte) zum Palais des Papes – welch ein Anblick nach den engen Gassen – auch mitten in der Nacht! – und zum Pont d’Avignon. Hier, mitten auf der Rhone, wollten wir das Brownie-Frühstück, das Fabienne und Nadine zur Aussöhnung für das geschwänzte St. Louis mitgebracht hatten, geniessen. Da aber alles abgesperrt war, machten wir das auf einem Mäuerchen an der Rhone neben der Brücke. Dunkel war es immer noch, und zu tanzen und das berühmte Lied zu singen war die Lust noch nicht so gross. (Dafür darf der Leser und die Leserin dieses Berichts das Lied im Dossier „Avignon“ mit allen Strophen in zwei Sprachen nachlesen und vor sich hinsummen. Die Noten sind auch dort.)

Textfeld: Geschichte des Tages
Pont St. Bénézet:
Die Brücke ist das Wahrzeichen von Avignon. Wie so oft bei Bauten des Mittelalters und ganz besonders bei denen, die Berühmtheit genießen, ist die Gründungsgeschichte in Gestalt einer frommen Legende überliefert. Danach soll der Erbauer der Brücke ein Hirte aus dem Vivarais namens Benedikt gewesen sein (Bénézet ist die provenzalische Koseform zu Benedikt). Ein Engel des Herrn teilte ihm auf seiner einsam gelegenen Weide den göttlichen Ratschluss mit, demzufolge er in Avignon eine Brücke über den Strom schlagen sollte. Dortselbst wurde der Hirte jedoch verhöhnt. Als er aber einen gewaltigen Felsbrocken mit übermenschlicher Kraft aufhob und als Grundstein setzte, war man von der göttlichen Bestimmung seines Vorhabens überzeugt und unterstützte den Bau nach Kräften. Nach einem Hochwasser 1660, das  beträchtlichen Schaden angerichtet hatte, gab man die einst so wichtige Verbindung zwischen Villeneuve und Avignon auf. [Nach DuMont, Provence]
Quiz-Frage 2:
Wie lange war die Brücke im Mittelalter (in Metern)?

c 300
c 900
c 1’600
Wie viele Bögen hatte sie damals?

c 5
c 15
c 22

Die Antwort befindet sich im Dossier „Avignon“.
Und doch waren alle schon um 06.30 wieder am Bahnhof. Bis das Auto geholt, das Gepäck verstaut, ein (zweites) Zmorge (mit Croissants) gegessen, die Zimmer bezogen werden konnten, verging noch eine Weile. Zum Teil schlafend quer über dem Gepäck. So konnte es jedenfalls nicht gestohlen werden.

Am Nachmittag traf sich die ganze Gesellschaft auf der Place du Palais zum Picknick. Die ersten Museen – das Musée lapidaire mit keltischen und römischen Überresten, das Musée Calvet mit Bildern verschiedener provençalischer Maler in einem grossen Palast – und auch die Stadt mit ihren nun geöffneten Läden waren bereits besichtigt worden. Aber nun zog die gestische Liebesgeschichte zwischen dem goldenen Clown und Sabina alle in den Bann. Die Herzen wurden weich, die Augen feucht, als er ihr mit dem Taschentuch nachwinkte – oder hatte nur der scharfe Peperoni zum Picknick das Augenwasser getrieben?

 

Und nun hatte die Gruppe Avignon unter der Leitung von Franca die Führung durch das Palais des Papes organisiert.

 

 

 

Textfeld: Quiz-Frage 3:
Wo sind die Möbel des Papstpalastes hingekommen?		
Richtiges ankreuzen.

c Ins Museum
c In den Vatikan 
c Sie sind verbrannt worden

P.S. Falls die richtige Antwort angekreuzt ist, geht es hier weiter:

c Von wem?
c Warum?
c Warum nicht?

Antworten wie bei Frage 2!
Wider Willen gab es einen frühen Abend: Die Suche nach einem Pool-Room war bis in die Vorstädte erfolglos geblieben; ebenso Mandalis und Francas Suche nach einer Salsa-Nacht. Zurück im Hotel hörte der Berichterstatter bald nichts mehr ausser dem rauschenden Regen draussen in der Nacht.

 


Sonntag, 23. September: Avignon – Nîmes

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Textfeld: Hôtel Central
31, 33 Rue de la République
F-84000 Avignon
Tel.  0033 490 86 07 81
Fax. 0033 490 27 99 54
Beim Frühstück um ein Viertel nach acht (das Viertel war der ausgehandelte Kompromiss) traf sich eine ausgeschlafene Gesellschaft. (Für die Lehrer ein seltener und erfreulicher Anblick. Wahrscheinlich auch für die TeilnehmerInnen selbst!) Um 09.30 war Abfahrt auf den Velos unter schwarz-grauem Himmel. In Erinnerung der Traum von Herrn Müller, es werde schönes Wetter.

Textfeld: Was buchstäblich ins Wasser fiel:
Quiz-Frage 4:
Wie heisst dieses Bauwerk? ...................................................

Die Lösung gibt es,  zusammen mit den nötigen Hintergrundinformationen, im Dossier zu Nîmes.
Und
der Besuch im Musée du Bonbon von HARIBO mit dem versprochenen Gummibärli-Schmaus.

Wer dies zu einem späteren Zeitpunkt nachholen will, findet die nötigen Angaben (Öffnungszeiten etc.) ebenfalls im Dossier Nîmes.

Nach einem Gang über den Markt von Avignon und dem Einkauf eines Picknicks traf die Auto-Crew nach wenigen Kilometern auf eine Velogruppe, die im strömenden Regen um eine plattes Velo geschart war. Annas knallrote Hosen waren klatschnass-Kirschen-dunkelrot nachgefärbt worden. Alles kein Problem. Benjamin flickte den Schlauch ohne Probleme, Regen hin oder her, und die Fahrt durch die eigentlich sehr schöne Landschaft ging weiter. Es gab tatsächlich Unterbrüche im Regen, aber nur kurze. Dafür waren ganze Seen auf den Strassen zu durchqueren und die Velogruppe war von weitem manchmal nicht mehr von einer Whitewater-Rafting-Gruppe zu unterscheiden.

 

In Teziers und Besouce, den Ruhe- und Verpflegungshalten, zeigte sich die Stimmung überraschend gehoben. Eine Zigarette scheint doch Wunder zu wirken. Jedenfalls dachte das die Raucherin, nicht wahr Franziska – und auch der Raucher, nicht wahr Luca K.?. Einzelne Fahrerinnen stiegen samt Velo ins Begleitfahrzeug um, also auch hier war die Stimmung gut.

Letzter Treffpunkt: Vor der Kathedrale in Nîmes. Und nun ging es steil den Berg hinauf, die Verfolger dicht auf der Stossstange des Schrittmacher-Autos. Und dann, vor der gemütlichen JH: Volleyball and der Sonne (!) bis die Zimmer bezogen waren.

Wer noch mochte (d.h. fast alle) kam vor dem Nachtessen nochmals in die Stadt: Die Herren auf den Velos, die Damen im Auto, das jetzt vom Transporter zum Kleinbus umfunktioniert worden war. Maison Carrée, Amphitheater, Altstadt – ein Spaziergang durch die Sehenswürdigkeiten.

 

Die kulturellen Hintergründe zu den Sehenswürdigkeiten aus der Römerzeit und dem Mittelalter müssen hier nicht festgehalten werden: Die geneigte Leserin, der geneigte Leser findet sie im Dossier  „Nîmes, Land der Römer“!

Textfeld: Auberge de Jeunesse
257 Chemin de l’auberge de Jeunesse
F-30900 Nîmes
Tel.  0033 666 80 320
Fax. 0033 666 80 321

Nach dem Nachtessen gab es einen Zeichen-Wettbewerb zwischen Anna (wieder in trockenen Hosen) und einem JH-Gast. Wer hat gewonnen? –

Drei mal raten!

 

Textfeld: Hôtel le Relais de la Poste
2 rue Molière
F- 13200 Arles
Tel.  0033 490 52 o5 76
Fax. 0033 490 48 80 28
Montag, 24. September: Nîmes – Arles

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Am Morgen schien die Sonne. Nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet, als das Gepäck verstaut und die Velos gesattelt waren, drohten wieder schwarze Wolken. Aber es blieb bei der Drohung – und erst noch zum letzten Mal: Von nun an fuhren wir in einen südlichen Spätsommer hinein.

Die Velogruppe fuhr nach Arles, die unterdessen durch Franca und Franziska verstärkte Support-Gruppe im Auto kaufte die Zwischenverpflegung ein, las die Karte und half dem Fahrer des Autos bei den teilweise heikeln Parkiermanövern, so dass bis zum Schluss auch in engsten Situationen alles gut ging.

Zwischenverpflegung auf malerischen Plätzchen, Veloflicken – nun wurde an Nejlas Velo gedoktert – und die letzten 15 Kilometer nach Arles schon im schönsten Sonnenschein.

 

Textfeld: Quiz-Frage 5:
Wie heisst der Maler, der seine letzten Tage in einem Irrenhaus – unmittelbar neben unserem Hotel gelegen – verbracht hat?
.........................................................................................................

Auch diese Frage wird beantworten können, wer das Dossier Arles genau studiert hat.
Das Hôtel Relais de la Poste liegt fast im Zentrum in einem wunderbaren verwunschenen alten Haus. Zimmerbezug und Dusche – und schon waren wieder alle bei Kräften und trafen sich vor dem Hotel zur Stadtführung.

 

Der erste kulturelle Höhepunkt war der Kreuzgang der Kathedrale St. Trophime. Von der sonnenbeschienen Place de la République tritt man in den dunkeln romanischen Raum. Aber er ist alles andere als düster. Er umschliesst einen stillen Innenhof und erzählt mit den vielen skurrilen Skulpturen an den Säulenkapitellen die verrücktesten Geschichten. Und etwas ganz Besonderes: Er hat einen ersten Stock, eine Art Dachterrasse, auf der sich in der wunderschönen Septembersonne wunderbar sitzen lässt. Angeregt durch die Bildervielfalt die man durchwandelt hatte und durch die Besinnlichkeit des klösterlichen Ortes fanden sich Grüppchen zusammen, die allerhand tiefsinnige Gespräche führten – bis dann doch die Ungeduld wieder um sich griff und Sabina, die geborene Reiseführerin, zum Weitergehen drängte. Aber zuerst nur bis zur Hauptkirche St. Trophime, und dort zum Portal wo wir zusammen mit dem Berichterstatter einen Moment verweilen wollten, bevor wir das dunkle Innere der romanischen Kirche betraten.

Das Portal vor der sonst schmucklosen Kirche führt ein bildnerisches Eigenleben mit seinen grotesken Gestalten und Szenen. Im Mittelpunkt steht das Weltgericht, für uns Heutige eine recht ungewohnte Vorstellung, sind wir doch eher gewohnt, dass subito über Recht und Unrecht entschieden wird, und zwar hoffentlich so wie wir uns das vorstellen. Also hier thront ein alter Christus mit einem Buch mit sieben Siegeln über allem. Die Apostel, die ihn umgeben, sind als Allegorien dargestellt, d.h. in ihren sinnbildlichen Tiergestalten Adler, Rind, Löwe und Engel. Über ihm bläst ein Engel zum Jüngsten Gericht. Und wie es dort zugeht: Links werden die Auserwählten von einem Engel sorgsam in den Schoss der Erzväter gehoben, aber rechts führen Teufel die verdammten durch ein Tor in die Hölle ihren höllischen Folterqualen zu. Darunter werden in vielen kleineren Darstellungen Episoden aus der biblischen Geschichte dargestellt. Zum Beispiel schlafen da die Heiligen Drei Könige gemeinsam unter einer Decke. Welche Könige würden sich heute noch so bescheiden geben? (Aber unter einer Decke stecken sie noch allemal ...)

An all diesen Darstellungen vorbei, voll Drohung und mit wenig Trost, begaben sich die mittelalterlichen Menschen in den dunkeln Kirchenraum, wo sie voll Zerknirschung ihre Sünden, die wirklichen und die eingeredeten, loswerden wollten. Wir versuchten uns ein wenig in die Zeit einzufühlen, ganz ungewiss, ob uns das gelungen ist.

Um das römische Théâtre Antique, dessen noch stehende Ruinen wir durchs Gitter besichtigten, stiegen wir zum Amphitheater, das auf dem höchsten Punkt der Stadt gelegen ist, hinauf. Und hier löste sich die Gruppe langsam auf und die einzelnen Interessen wurden in kleineren Grüppchen wahrgenommen. Vom Turm des Amphitheaters konnten wir, die dort hinaufgestiegen waren, noch verfolgen, wohin es sie zog.

 

Der Abend begann, wie meist, mit einem gemeinsamen Nachtessen. Nejla hatte das Lokal vorgeschlagen: L’hauteur. Vom Stierkampfstier-Steak bis zur Pizza, alles war zu haben und ungeheure Mengen von Resten aller Art, verschwanden in hungrigen Mägen. 100 Millionen Francs-Frage: In wessen Magen das meiste? Und Luca M., der Zahlmeister, bezahlte die Zeche.

Textfeld: Quiz-Frage 6:
a. Warum heisst Arles „Stadt im Sumpf“?
    ..................................................................................
b. Wieviele Zuschauer fasste das Theater zur Zeit der Römer?
    c  1500
    c  7000
    c 26000
    Und: Warum war sie so gross?
    c  Man wollte eine grössere als Nîmes
    c  Michael Jackson plante eine Geburtstagsparty
    c  ............................................................................
c. Wo finde ich die Lösungen?
Und dann, was tun mit dem angebrochenen Abend in der Provinz? Die Tages-Etappe war nicht allzu ermüdend gewesen. Also in Paddy Mullin’s Irish Pub, wo es auch ein ganzes Sortiment anderer Drinks als Bier und Whiskey gab. Und auch getrunken wurde ein ansehnlicher Teil dieses Sortiments.

Um Mitternacht erschütterten dann ganz eigenartige Klänge das ehrwürdige Hôtel de la Poste. Der aufgeschreckte Berichterstatter konnte nach einer Weile in den dissonanten Harmonien ein „Happy birthday“ erkennen, das Nejla zu Ehren, deren 21. Geburtstag eben angebrochen war, auf ganz moderne Weise intoniert wurde. Irgendwo in der italienischen Strophe versandete der Gesang und machte anderen schauerlichen Lauten Platz, die nun das Hotel erbeben liessen. Paddy Mullin’s Drink-Assortiment hatte seine Wirkung getan.

 

Dienstag, 25. September: Arles – Les Saintes-Maries-de-la-Mer

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Und etwas nüchterner als um Mitternacht: Happy birthday, Nejla.

Die erste Etappe führte bei herrlichem Wetter zum Musée de la Camargue, wo in einem alten Schafstall die ganze, viele Millionen Jahre dauernde Geschichte der Landschaft der Camargue dargestellt wurde.

 

 

Der zweite Halt war vor dem Château d’Avignon – fermé le Mardi. Franziska kam als Soziusfahrern im Velokörbchen von Herrn Müller an. Es ging auch so.

Und der dritte Halt vor dem Hôtel le bord de Mer, wo gleich die Zimmer mit freier Sicht aufs Mittelmeer bezogen wurden. Endlich war es so weit.

Natürlich musste gleich einmal ins Meer gesprungen werden. Die Sonnenwärme des Sommers war noch Im Wasser eingelagert – es war herrlich, und doch auch erfrischend. Und es wurde gepicknickt auf dem Steinmäuerchen, das aufs Meer hinaus führte. Dann stand ein freier Nachmittag zur Verfügung.

Was wurde getan? – Geduscht, gebadet, am Strand gelegen, Schabernack getrieben, die Lädeli ausgekundschaftet, geschlafen – und alles, was sich der Kenntnis des Berichterstatters entzieht. Nach dem gemeinsamen Nachtessen gab es eine Strandparty, deren weiterer Verlauf sich am nächsten Morgen vom ausgesandten Detektiv unschwer an Hand der hinterlassenen Spuren rekonstruieren liess. – Gut, als die 3Fc noch vor dem Frühstück zum Aufräumen ausrückte, waren die Saubermänner von Saintes-Maries uns schon zuvorgekommen und hatten den Strand diskret von den Vandalenspuren gereinigt.

 

Mittwoch, 26. September

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Hôtel Bord de Mer

19 Avenue de la Plage

F-13460 Saintes-Maries-de-la-Mer

Tel. 0033 49097 88 36

Fax. 0033 490 97 75 52

 

Fast alle Mitglieder der Klasse waren mutig genug, am Ausritt durch die Camargue, den Fabienne vorgeschlagen und geplant hatte, teilzunehmen. Einige zum ersten mal auf einem Pferd, andere waren es schon gewohnt. Es ging durch die Schönheit dieser Landschaft, durch die Tier- und Vogelwelt mit den berühmten Flamingos, durch Sand, über Dünen und durchs Wasser. Viele hatten zuerst mulmige Gefühle auf ihrem Gaul, Judith verliessen sie bis zum Schluss nicht ganz, aber alle erreichten das Ziel des Ausritts sogar nach einem kurzen Galopp unbeschadet – und doch auch etwas stolz auf die eigene Courage. Niemand verzichtete jedenfalls auf die Foto hoch zu Ross. Und Luca M. sah darauf aus wie der Marlboro-Man im Monument Valley. Flamingos, Reiher, Elstern und was sonst noch fleucht und kreucht in der Camargue, freuten sich sicher, als das Hufgetrappel sich entfernte und wieder Ruhe und Frieden einkehrte über der Camargue.

Und sonst hatte sich der Berichterstatter so weit von der Gruppe entfernt, dass er die brisanten Momente verpasste und ihm nichts Weiteres mehr in die Feder fliessen will. Hier ist der Platz, sie selbst festzuhalten.

Horizontale Rolle: Das persönliche Tagebuch von Les Saintes-Maries:
Erst am Abend war er wieder dabei, als sich die Klasse zum Barbecue-Abend am Strand traf. Benjamin wirkte als Feuermeister in einem Sandloch in einer Düne. Ein herrlicher Sonnenuntergang, ein wärmendes Feuer mit gebratenen Kartoffeln, Maiskolben, Poulet, Würstchen, Tomaten, Käse ... – was das Herz (oder der Magen) begehrte – und nach Einbruch der Dunkelheit das unverwechselbare Knirschen des Sandes zwischen den Zähnen ... Dann der Mond wunderbar über den sanften Wellen. Der Berichterstatter weiss sich einig mit einigen der Dabeigewesenen, dass dies das beste Nachtessen der Woche gewesen war.

 

Der Abend klang aus auf dem Dach vor den Fenstern des Hotels. Von hier aus liessen sich die am Strand Promenierenden – Pärchen, Einzelmasken und Gruppen – wunderbar intrigieren. Sie geben auch zurück, z.T. auf Deutsch – wie schade: Aber e Rahmestiggli am Mittelmeer.

Aber spät sollte es nicht werden. Am nächsten Tag stand die längste Etappe auf dem Programm. Eine wirklich lange!

Textfeld: Geschichte des Tages
Les-Saintes-Maries
Unter den zahllosen Legenden der Provence hat die, die im Zusammenhang mit dem Wallfahrtsort Stes-Maries-de-la-Mer berichtet wird, eine herausragende Bedeutung. Danach soll im Zuge der ersten Christenverfolgung, nur wenige Jahre nach dem Opfertod Jesu, ein steuerloses Boot vom Heiligen Land aus ins Meer gestossen worden sein, in dem sich die drei Marien befanden: die Büsserin Maria Magdalena, Maria Kleophas, die Mutter des Apostels Jakobus des Jüngeren, und Maria Salome, die Mutter des jüngsten und des ältesten der Jünger Christi, Johannes und Jakobus des Älteren. Neben Lazarus, den Christus zum Leben wiedererweckt hatte — das letzte Wunder des Heilands —, und seiner Schwester Martha sollen sich die Heiligen Trophimus, Martial, Saturninus und Eutropius an Bord der Barke befunden haben. Dank göttlicher Fügung wurde das Gefährt an die Gestade der Provence gelenkt. Dort trennten sich die Wege der Heiligen. Martha bezwang das Ungeheuer Tarasque, ein noch aus heidnischer Zeit stammendes Urbild der allesverschlingenden Rhône, Lazarus bekehrte die Einwohner von Marseille, Trophimus wurde erster Bischof von Arles, Martial christianisierte das Limousin, Saturninus die Einwohner von Toulouse und Eutropius die von Saintes. 
Dieser Bericht führt exemplarisch vor Augen, wie sich in den christlichen Mythen, ähnlich wie in den Sagen des klassischen Altertums, Legende und ein verbürgter historischer Hintergrund miteinander verknüpfen. Trophimus, Eutropius, Saturninus und Martial sind Persönlichkeiten, die nachweislich erst im 4. Jh. n. Chr. lebten, also unmöglich Gefährten der Marien gewesen sein können. Aber das Bild von der Landung des Schiffes mit seiner heilbringenden Fracht ist dennoch treffend, weil über die Provence das Christentum Eingang in Gallien fand.
Zur dieser Legende, die sich um den Hauptort der Camargue gesponnen hat, ist noch zu ergänzen, dass die Gebeine der heiligen Marien im Laufe der Jahrhunderte in Vergessenheit geraten waren. Möglicherweise hatte man sie vor Seeräubern oder vor den Sarazenen versteckt, wodurch sie verloren gingen. König René dem Guten soll im Traum ein Engel den Ort ihrer Aufbewahrung kundgetan haben. Die Reliquien der heiligen Frauen wurden gehoben, und seitdem ist Stes-Maries ein Wallfahrtsort. In der Schar, welche die Marien begleitet hatte, beland sich auch die Dienerin der Maria Salome, Sarah, der Überlieferung zufolge eine Zigeunerin. Nachdem das Boot mit den Ausgesetzten sich bereits vom Ufer Palästinas entfernt hatte, folgte die treue Dienerin ihrer Herrin und erreichte das Boot, indem sie, von göttlicher Kraft getragen, über das Wasser gelaufen war. Stes-Maries wurde deshalb in erster Linie Anziehungspunkt für Zigeuner. Alljährlich am 24. und 25. Mai strömen sie aus ganz Europa in dem Ort zusammen. Die kleine Sarah Statue, die in der von einer Unzahl von Kerzen erleuchteten Krypta steht, wird dann in feierlicher Prozession, an der Zigeuner, Arlesierinnen in historischen Trachten und die Gardians der Camargue teilnehmen, ins Meer getragen und nach ihrer Rückführung in die Kirche neu eingekleidet und mit Schmuck behängt. In diesen Tagen bietet Saintes-Maries ein berauschendes Schauspiel. Überall musizieren und tanzen die Zigeunergruppen, unter denen die aus Spanien stammenden mit ihren feurigen Flamencos die grösste Begeisterung hervorrufen. [Nach DuMont, Provence]

Donnerstag, 27. September : Saintes-Maries – Marseille

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Der Schlaf-Fahrtenschreiber war wieder O.K. Die anstrengendste Etappe konnte in Angriff genommen werden. Das Frühstück war etwas früher als sonst, der Aufbruch etwas rascher. (Das war allerdings kein Problem: Die Hälfte der Klassehatte den Wecker eine halbe Stunde zu früh gestellt und kam so zu einem wunderbaren Sonnenaufgang.)

Die Velofahrerinnen und Velofahrer fuhren um 08.45 los, dem Strand entlang über einsame Feld- und Sandwege quer durch die Camargue. Sicher der landschaftlich schönste Teil der Reise.

Zwei Stunden später stiessen sie auf die Supporter-Gruppe bei der Fähre über die Rhone von Port St. Louis. Dann war es vorerst vorbei mit der Einsamkeit: Auf stark befahrenen Strassen ging’s entlang von Raffinerien, Tank- und Industrieanlagen durch die Industrielandschaft, die die Agglomeration von Marseille prägt. Und doch fanden sich für die kurzen und langen Zwischenhalte immer wieder lauschige kleine Fischerhäfen und andere Kleinstadtplätzchen – Fos-sur-Mer, Martigues, Châteauneuf-les-Martigues, St. Antoine. Auch liessen sich die Strassen mit dem Schwerverkehr meiden, dafür wurde die Gegend hügelig und es gab Zwischensteigungen. Und dann die Einfahrt in Marseille und am Vieux Port: Diese Glace war verdient. 120 Kilometer war es gewesen von Saintes-Maries hierher – und fünf hatten sie auf dem Sattel ausgesessen. Chapeau!

An jedem Zwischenhalt hatte sich das Auto ein wenig mehr gefüllt. Fabienne als Kartenleserin sorgte dafür, dass die Zwischenverpflegung dort hinkam, wo die Radfahrergruppe ihren Halt machte.

Fünf Velos waren am Ende aufgeschichtet. Und Nejla liess ihren Finger in der Autotür, als Judith sie mit Kraft zuschletzte. Für den Rest der Reise biss sie hartnäckig den Schmerz hinunter, aber der Finger wurde dicker und blauer. Gute Besserung!

Während die angeschwollene Supportergruppe die JH in einem Aussenquartier suchte und organisierte, holte das Auto die Velofahrer und fuhr sie dem Meer entlang zur Dusche und zum Nachtessen, während draussen, hinter dem Château d’If, die Sonne rot und golden ins

Meer tauchte.

Textfeld: Auberge de Jenesse
Bonneveine-impasse Bonfils
Avenue Joseph Vidal
F-13008 Marseille
Tel.  0033 491 17 63 30
Fax. 0033 491 73 97 23

Textfeld: Goldmedaillenverteilung 				 	

Goldmedaille für 120 km im Sattel:
·	Anna
·	Mandali
·	Sabina
·	Benjamin
·	Luca Moresi

Goldmedaille für 120 km Unterbruch:
·	Franca
·	Franziska
·	Judith
·	Nejla
·	Luca Kränzlin

Goldmedaille für Support und Backup:
·	Fabienne
·	Nadine
Endlich Couscous zum Znacht. Aber offenbar hatten die 120 Kilometer etwas verursacht: Es wurde schnell sehr ruhig nach dem Essen: Einige gingen gleich schlafen, die andern sassen ganz ruhig draussen vor der JH um eine Flasche Rotwein, und die Dritten beteiligten sich an Sabinas Kantersieg am Billardtisch, die einen auf der einen, die andern auf der andern Seite.

Die Million-Francs-Frage: Auf welcher Seite waren die Lehrer? (Bitte die Antwort diskret behandeln.)

 

Freitag, 28. September: Marseille – oder man kann sich auch aufs Zuhause freuen

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Als alle mit den Velos am Bahnhof St. Charles standen und als das Gepäck ausgeladen war, da wären einige gerne gleich in einen Zug eingestiegen und nach Hause gefahren. Aber es wartete noch ein Tag in der faszinierenden, lebendigen, warmen Stadt voller Menschen aller Art.

Die Velos wurden zurück nach St. Louis  geschickt, das Gepäck eingestellt. Um 12 Uhr fuhr die Gruppe mit der Metro zum Vieux Port. Ein Rundgang zum Hafeneingang mit der malerischen Kulisse von Jacht-Masten, mittelalterlichen und späteren Befestigungsanlagen, dem Blick aufs offene Meer. Auf dem Rückweg bröckelte die Gruppe auseinander und setzte sich in Form von neuen Grüppchen neu zusammen: Den lieben zu Hause Gebliebenen musste schliesslich etwas mitgebracht werden. Und eine grosse Stadt muss in einer kleinen Gruppe entdeckt werden.  So blieben schliesslich nur die zwei Lehrer übrig, die sich mit der romantischen Navette über das Hafenbecken ins Gebiet der Hafenbeizchen fahren liessen.

 

Textfeld: Quiz-Frage 7:
a. Welcher Held, den Sie aus dem Kino kennen, war im Château d’If eingekerkert?
..........................................................................................................
b. Wie heisst die Hauptperson im „Graf von Monte Christo“?
...............................................................
c. Warum landete er im Château d’If?
................................................................................................................................................
d. Wie endet die Geschichte?
................................................................................................................................................
e. Wer hat die Geschichte geschrieben? (Dies steht nicht im Dossier!)
............................................................................................................................
f. Warum nicht wieder einmal ein spannendes Buch lesen?
(Richtige Antwort: Nichts spricht dagegen!)

Der Grad von Monte Christo und The Man in the Iron Mask blieben für diesmal unerlöst in ihrem Kerker auf Château d’If. Wenigstens die 3Fc erlöste sie nicht aus ihrer Qual auf der Insel, die mit ihrer dunkeln Festung vor dem Hafen auf der Lauer liegt.

 

*

 

Der Berichterstatter verliess nun seine Gruppe ebenfalls für einige Stunden. Er musste Le Camion, der so brav seine Dienste geleistet hatte, in den Heimathafen nach Avignon zurückführen.

Er stiess erst nach Mitternacht wieder zu seinen Schützlingen, die aber zum grossen Teil schon ganz ruhig dem Zuhause und den Ferien – und wohl noch vielem Anderem – entgegenträumten.

Textfeld: Fahrplan :
Marseille ab:	22.47
Mulhouse an:	06.44
                ab:	06.51
Basel an:	07.29

 

 

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FIN