Erfolgreiche Teilnahme am Nationalen Wettbewerb von Schweizer Jugend forscht
Am 2. Mai 2026 fand auf dem FHNW-Campus in Muttenz die Prämierungsfeier der 114 Arbeiten des 60. Nationalen Wettbewerbs von Schweizer Jugend forscht statt. Drei Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Münchenstein qualifizierten sich für das Finale und schnitten mit herausragendem Erfolg ab.
Seraina Hänggi (M4d) überzeugte die Jury
mit einer anspruchsvollen biologischen und computergestützten Arbeit zur Rollenverteilung bei Jacana-Vögeln. Mithilfe eines evolutionären Modells erforschte sie die Bedingungen für die Vielehe und gewann dafür das Prädikat Gold sowie einen internationalen Sonderpreis.
Fabienne Good (M4d) untersuchte in ihrer
Arbeit den Rückzug europäischer Gletscher. Durch die Kombination von Satellitendaten, Machine Learning und bestehenden Klimamodellen konnte sie präzise Prognosen zur Gletscherentwicklung erstellen. Ihre beeindruckende interdisziplinäre Arbeit wurde mit dem Prädikat Silber und einem Forschungssonderpreis ausgezeichnet.
Mattia Christen (M4e) analysierte die
Aufarbeitung der Menschenrechtsverletzungen an den Jenischen durch den Schweizer Staat. Seine historisch-völkerrechtliche Untersuchung erhielt für ihre Tiefe und Sensibilität das Prädikat Bronze.
Wir sind als Schule ausserordentlich stolz auf diese Erfolge und gratulieren unseren talentierten jungen Forscherinnen und Forschern herzlich. Sie zeigen eindrücklich, welches Potenzial, Engagement und intellektuelle Exzellenz in unserer Schülerschaft steckt.
Fabio Bianchi
SJF-Ambassador und Koordinator Begabtenförderung
Seraina Hänggi, Fabienne Good und Mattia Christen bieten Einblicke in die Ergebnisse ihrer Forschung. Unterstützen Sie sie mit YouTube-Likes im Rennen um den Publikumspreis!
Mattia Christen - Analyse der Aufarbeitung der Menschenrechtsverletzungen an Jenischen - Inspiration - Schweizer Jugend forscht